News: HTC Vive – Vorverkauf ab Ende Februar

HTC kündigte an, dass das mit Valve zusammen entwickelte HTC Vive VR-Headset für interessierte Kunden ab dem 29. Februar vorbestellt werden kann. Die Auslieferung erfolgt allerdings nicht vor April, ein genauen Termin nannte der Konzern noch nicht. Wer das HTC Vive also sein eigen nennen will, kann es ab dem 29. Februar vorbestellen, der Preis allerdings ist noch nicht bekannt gegeben worden. Focus Taiwan, ein News-Kanal berichte kürzlich mit Berufung von Schätzungen von Analysten, dass das VR-Headset HTC Vive preislich bei 1500 Dollar ( in Vergleich dazu kostet Oculus Rift 699 Euro ) oder mehr angesiedelt sein könnte. Verantwortlich für den wahrscheinlich hohen Preis sei die fortschrittliche Technik hinsichtlich der Raumerkennung und die mitgelieferten Funk-Controller.

Neben den bislang bekannten Informationen, dass Vive zusammen mit zwei Controllern zur Handsteuerung sowie dem Tracking-System „Lighthouse“ausgeliefert wird und beim Display auf ähnliche Auflösungs-Werte setzt wie Oculus VR, fehlen bisher noch einige weitere Details zu dem ersten VR-Produkt von HTC. Sicherlich werden diese in den nächsten Wochen noch folgen.

Bislang sind folgende Dinge über das HTC Vive bekannt. Das HTC Vive ist ein Virtual-Reality-Headset mit erweiterter Funktionalität. Zwei Basisstationen erkennen auch die eigene Postion im Raum und in der Brille befinden sich zwei Displays mit einer Auflösung von je 1920×1200 Pixel, mit 90 Bildern pro Sekunde geht es damit durch die 3D-Welt. Die Steuerung des Geschehens erfolgt über zwei Controller, welche vom Nutzer in den Händen gehalten werden. Sicher ist jetzt schon mal, um die HTC Vive für 3D-Spiele nutzen zu können, wird ein High-End-PC von Nöten sein, der auch die schwierigsten grafischen Herausforderungen meistert. Und der geht noch einmal ordentlich ins Geld. Damit sei scheinbar auch schon mal klar, dass HTC in der Anfangszeit mit seinem Produkt nicht die Stückzahlen verkaufen wird um eine hohe Gewinnspanne damit erreichen zu können.

Zusätzlich zur Bestätigung des Preorder-Starttermins hat Cher Wang in einem Gespräch auch darüber gesprochen, wie das VR-Projekt in Zusammenarbeit mit Valve den Konzern insgesamt beeinflusst. Man habe sich dazu entschieden „das Unternehmen Richtung Virtual Reality und weg von Smartphones auszurichten„. „Ja, Smartphones sind wichtig aber eine natürliche Ergänzung zu anderen „Connected Devices“ wie Wearables und Virtual Reality zu entwickeln, ist wichtiger“, so die HTC-Chefin.

 

CES_Awards_Vive_FB

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas konnte die HTC Vive schon einige Awards einstreichen und scheint zumindest bei dem Fachpublikum gut angekommen zu sein.