Dragon Age: Inquisition Test – kein Ziel vor Augen

Rollenspiele sind gigantische Zeitfresser, dies wissen wir alle. Auch Bioware hat sich bei Dragon Age: Inquisition nicht lumpen lassen den Spielumfang so groß wie möglich zu gestalten, wie es sich im Test gezeigt hat. Fantasywelten sind durch und durch faszinierend, dies wissen wir inzwischen alle, aber wo startet man denn in solch einer epischen Welt? Wir starten in diesem Fall direkt in der Story.

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Der Einstieg könnte wohl faszinierender nicht sein, denn wir landen direkt bei einem Attentat auf ein Konklave, bei dem sich viele Anführer von Seiten der Magiern und Templer aufhalten. Das Ende vom Lied ist, dass die komplette Führungsriege dieser zwei Parteien sowie der Kirche ausgelöscht werden. Wir, ein Held ohne Erinnerung, überleben dieses Attentat wie durch ein Wunder und so kommen wir direkt zum Spiel.

Im Dragon Age: Inquisition Test verliert man das Ziel

Bereits früh im Spiel verliert man den Fokus auf das wesentliche. Immerhin gibt es unzählige Gehilfen, welche ihre ganz eigene Geschichte zu berichten haben. Bereits zu beginn bekommt man Begleiter, welche mit Dir Deinen Rollenspiel Weg bestreiten. Teils bekommt man auch mit der Zeit neue Companions, die mit Dir verschiedenen Aufträge erledigen. Das Ganze wird vor allem deswegen interessant, weil man im laufe der Zeit immer mehr erfährt und die Geschichte, wie Deine Begleiter zu Inquisition gekommen sind.

Aber nicht nur verschiedene Companions sind daran Schuld, dass man gerne die Zeit und den Auftrag vergisst. In einem riesigem Land, insgesamt zehn Gebieten, bist Du mit Deiner eigenen Gruppe unterwegs und versuchst verschiedene Aufgaben, auf die unterschiedlichste weißen zu erledigen. Ein riesiges Land kann natürlich langweilig werden, dies denkt sich auch Bioware, weswegen neben Questen auch das Sammeln von Rohstoffen und das Beschlagnahmen von Sehenswürdigkeiten möglich ist.

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Die Grundlagen von Dragon Age: Inquisition

Für die Hauptfigur stehen uns drei verschiedene Grundklassen zur Verfügung, welche wir bereits sehr gut kennen. Der üppige Krieger, der komplexe Magier und der eiserne Schurke sollen uns mit jeweils eigenem Skill-Systemen auf dem Weg begleiten. Unterteilt sind die Fertigkeiten in vier verschiedene Kategorien, als Beispiel ist der Magier in Geist, Sturm, Inferno und Winter unterteilt. So schnell können also aus drei verschiedene Klassen 12 werden.

Wie üblich in Rollenspielen bekommen wir im laufe der Zeit weitere Entwicklungen zur Verfügung gestellt, hierbei handelt es sich um Klassenspezialisierung. Während wir pro Klasse zwischen jeweils drei Zweigen auswählen können haben unsere Begleiter ihren Pfad fest vorgegeben. Bei Dragon Age: Inquisition kommt es zur Besonderheit, dass lediglich acht aktive Skills genutzt werden können und somit verschiedene Kombinationen gut überlegt sein müssen. Als Hilfe ist uns eine Combo in der Skill-Beschreibung aufgeführt. Was ich persönlich sehr schade finde ist, dass Dinge wie Schlossknacken oder Soziale Skills, wie Überreden, finden wir auch nicht im Spiel.

Dragon Age- Inquisition Video Shows Off Crafting and Customization

Das Crafting System in Dragon Age: Inquisition

Wie üblich bei Rollenspiele wird jede Menge Loot gefunden, was dazu führt, dass ein ordentliches Crafting System her muss. In unserem Fall haben wir die Möglichkeit Waffen und Rüstungsteile mit Runen bzw. Verbesserung auszurüsten. Jeder Rohstoff besitzt eine Qualitätsstufe und individuelle Eigenschaften. Durch diese Vielfalt wird aus dem Crafting System ein wahres Wunderwerk, in welchem man mehrere Stunden ohne Probleme verbringen kann. Um seinen Charakter mit passenden Items auszurüsten muss also einiges an Zeit investiert werden, damit die passende Items und Verbesserungen hergestellt werden können.

Neben einfachen Rezepturen gibt es auch wertvolle Rezepte, welche besonders seltene Zutaten benötigen. Es handelt sich hierbei um die meisterliche Zutaten. Durch diese Rezepte dürfen einige Spieler viel Spaß daran finden die richtige Zutaten zu finden und somit unglaublich starkes Equipment zu entwickeln.

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Meine Meinung zu Dragon Age: Inquisition

Mehr als 35 Spielstunden habe ich bereits in Inquistion investiert und ich bin noch langen nicht am Ende. Wenn man Angaben von anderen Redaktionen glauben schenken kann, dann handelt es sich beim Spielumfang um mehr als 100 Stunden, was eine enorme Menge ist. Aus diesem Grund habe ich mir dieses Spiel auch zugelegt, heute kaufen wir Spiele für 69,99 Euro und haben keine 10 Stunden Spielspaß – dies ist bei Dragon Age anders.

Das Spiel scheint dank der großen Gebieten fast unendlich. Nach dem „durchspielen“ erhalten wir weiterhin freien Zugang zu der Welt Thedas und können neben neuen Questaufträge auch unsere Sammelaufträge erledigen.

Mein Spielspaß war bis jetzt enorm. Ich, als begeisterter Rollenspieler kam unglaublich auf meine Kosten. Man wird mit der Hauptstory gut unterhalten und eintönige Aufgaben werden durch Entscheidungsmomente etwas aufgelockert. Die Kampfpassagen machen immer wieder Spaß und durch eine super Kulisse fühlt man sich immer wieder zum Spiel hingezogen.